nächste Woche wollen CDU und SPD bekannt geben, mit wem sie über den Landeshaushalt verhandeln wollen. Im Gespräch mit der Freien Presse gibt sich unsere Fraktionschefin Susanne Schaper gelassen: „Nicht wir brauchen die Koalition, sondern die Koalition braucht uns. Wir bücken uns vor niemandem.“
Die Richtschnur der Linksfraktion sei soziale Gerechtigkeit. „Wir versuchen, so viele Punkte durchsetzen wie möglich. Das interessiert mich, und das erwarten die meisten Menschen, die uns ihre Stimme geben. Das Parteiengezänk, das ganze Moralisieren nervt. Ich will Probleme lösen, nicht Eitelkeiten zelebrieren.“ Das gelte immer, nicht nur in möglichen Haushaltsgesprächen. Auf die Entscheidung, mit wem diese stattfinden sollen, blickt unsere Vorsitzende „so tiefenentspannt wie eine Schildkröte. Die Koalition soll machen, was sie für richtig hält.“
Im Interview geht es auch um den Erfolg der Linken in Berlin, die jüngsten Irrwege des sächsischen Innenministers – und darum, weshalb erfolgreiche Haushaltsgespräche mit dem BSW eine Überraschung wären.
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